ROTATORENMANSCHETTENRUPTUR

Indikation
Die Rotatorenmanschette ist ein Komplex aus 5 Sehnen welche für die Beweglichkeit des Oberarmkopfes im Schultergelenk verantwortlich sind.

 

Eine Ruptur der Rotatorenmanschette erfolgt häufig auf der Basis einer Degeneration und kann mit Schmerzen und Funktionseinschränkung sowie Kraftverlust des betroffenen Schultergelenkes einhergehen.

 

Klinisches Beschwerdebild

Schmerzen, Schwellung, Bewegungseinschränkung, Kraftverlust

 

Diagnostik

Nach einem Ausschluss einer knöchernen Läsion im Nativröntgen wird die Diagnose mittels Magnetresonanztomographie gestellt.

 

Therapie

Eine Ruptur der Rotatorenmanschette wird häufig erfolgreich konservativ behandelt. Bei anhaltenden Beschwerden, Funktionseinschränkung und Kraftverlust ist jedoch die operative Sanierung in arthroskopischer Technik indiziert.

 

Operationstechnik

Die Rotatorenmanschettenrekonstruktion erfolgt arthroskopisch mit Zuhilfenahme von bioresorbierbaren (selbstauflösenden) Anker-Naht-Systemen.

 

Nachbehandlung

Die Ruhigstellung nach einer Rotatorenmanschettenrekonstruktion erfolgt in einem speziell angefertigten Schulterverband mit Limitation der Abduktion (seitliches Hochheben) des Armes und Außenrotation (Außendrehung) des Oberarmes für 4 bis 6 Wochen, sowie eine intensive postoperative Physiotherapie.