PERONEALSEHNENLUXATION

Indikation

Eine Dislokation der Peronealsehnen aus der Grube hinter dem Außenknöchel erfolgt im Rahmen eines Umknicktraumas mit maximaler Beuge- oder Streckbelastung in Kombination mit einer überladenden Drehbewegung im Vorfuß.

 

Klinisches Beschwerdebild 

Typisches „Klicken“ unter Belastung, Schmerzen, Schwellung, Instabilitätsgefühl.

 

Diagnostik 

Der Nachweis einer Peronealsehnenluxation erfolgt in der klinischen Untersuchung durch einen Spezialisten. Eine begleitende Ruptur der Sehne wird mittels Magnetresonanztomographie nachgewiesen.

 

Behandlung und Operationstechnik

Die Luxation der Peronealsehnen wird in unterschiedliche Gerade eingeteilt. Eine Grad I° Dislokation mit nur gelegentlicher Verrenkung der Sehnen aus der Grube kann konservativ behandelt werden, darüber hinaus erfolgt die Behandlung der Peronealsehnenluxation operativ mit einer Rekonstruktion der bindegewebigen Überdachung bzw. einer Erweiterungsplastik der knöchernen Grube hinter dem Außenknöchel.

 

Nachbehandlung

Die postoperative Nachbehandlung sieht eine Ruhigstellung in einem Unterschenkelentlastungsstiefel für 6 Wochen sowie im Anschluss eine Physiotherapie als rehabilitative Maßnahme vor.